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Martinischüler befassen sich mit Tod und Trauer

13.03.2018
Von einer schweren Last befreien

Greven - Kinder der Martinischule befassten sich mit Tod und Trauer. Eine Unterrichtseinheit, die von der Hospiz-Gruppe der Malteser begleitet wurde.

Früher war es üblich, Verstorbene zu Hause aufzubahren. Alle Familienmitglieder, auch die Kinder, konnten Abschied nehmen. Um Kindern zu vermitteln, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind, fand jetzt in der Martinischule die Projektwoche „Hospiz macht Schule“ statt.

Der ambulante Hospizdienst der Malteser war zu Gast. Das fünfköpfige Projektteam bestand aus den Ehrenamtlichen Martina Beffart, Irmgard Gutschke , Anne Spruth, Paula Windau und ihrer Koordinatorin Steffi Tecklenborg .

Gemeinsam mit Annegret Brinkmann, der Lehrerin der Viertlässler, wurde das Projekt angegangen. Jeder Tag begann und endete im Stuhlkreis der Großgruppe mit Gemeinschaftsband und dem Lied „Der Himmel geht über allen auf“.

„Werden und Vergehen – Wandlungserfahrungen“, damit fing die Reihe an. Am zweiten Tag war das Thema „Krankheit und Leid“. Hierbei galt es, von den Viertklässlern pantomimisch dargestellte Krankheiten zu erraten, auf Plakaten festzuhalten: Was tut dem Kranken gut?

Die Kinder konnten einer Ärztin, Dr. Sabine Lippross, alle Fragen stellen zum Thema Krankheit – was sie immer schon wissen wollten. Zum Beispiel: Warum entsteht Krebs oder warum jucken Windpocken?

Dann ging es um „Sterben und Tod“, in eindrücklichen Bilder. Allgemeiner Tenor: Man kommt in den Himmel oder kehrt in anderer Form auf die Erde zurück.

Am letzten Tag befassten sich die Schüler mit „Trost und Trösten“. Sie zeigten ihre Empathie zu Begriffen wie „An die Hand nehmen“, „Ganz fest umarmen“, „Gemeinsam schweigen“ und befreiten sich pantomimisch „von einer schweren Last“ beim „Lastentanz“.

Anschließend ging es mit dem Busunternehmen Weilke zum Friedhof, den viele Kinder zum ersten Mal erkunden konnten. Zum Abschlussfest am Nachmittag präsentierten sie stolz ihre Ergebnisse vor Eltern und Gästen.

Projektleiterin Steffi Tecklenborg dankte den Kindern, den Ehrenamtlichen, der Martinischule und der Sparkasse Greven für ihren Beitrag.

„Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder.“ verabschiedeten sich die Malteser Hospizhelferinnen.

 

WN-Artikel von Sonntag, 11.03.2018

 

Foto: Auch das gehörte zum Workshop der Hospizgruppe: Die Kinder besuchten den Friedhof. Foto: Malteser